Austrotherm XPS: Sicherheit auch in Erdbebengebieten

Vereinfachter Nachweis bei Einsatz unter lastabtragenden Gründungsplatten

Erdbeben stellen besondere Anforderungen an Gebäude und deren Gründungen. Einen vereinfachten Erdbebennachweis ermöglicht nun die erweiterte allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) für die Produkte Austrotherm XPS TOP 30 TB, Austrotherm XPS TOP 50 TB und Austrotherm XPS TOP 70 TB: Bei einlagiger Verlegung der XPS-Dämmplatten darf die Wirkung des lastabtragenden Dämmstoffs im Standsicherheitsnachweis für Erdbebeneinwirkungen unberücksichtigt bleiben.

Vereinfachter Nachweis – hohe Planungssicherheit

Die aBG für die genannten Austrotherm XPS-Dämmstoffplatten berücksichtigt, dass eine elastische Dämmschicht unter der Bodenplatte keinen nachteiligen Einfluss auf die Erdbebensicherheit eines Gebäudes hat. Vielmehr übernimmt die XPS-Dämmung eine wichtige Funktion innerhalb des Gründungssystems. Neben der Wärmedämmung nimmt sie dauerhaft hohe Druckbelastungen auf, leitet Schübe sicher ab und behält über Jahrzehnte ihre mechanischen Eigenschaften.

Für den Erdbebennachweis bedeutet dies: Die positive Wirkung der Dämmschicht muss rechnerisch nicht angesetzt werden. Das Gebäude wird mit einer vereinfachten und praxisgerechten Nachweisführung nach den maßgebenden Erdbebenlasten bemessen. Voraussetzung ist die Einhaltung der konstruktiven Vorgaben der allgemeinen Bauartgenehmigung.

„Für Planer ist vor allem entscheidend, dass die Anwendung eindeutig geregelt ist und keine zusätzlichen komplexen Berechnungen für die Dämmschicht erforderlich sind“, erläutert Dirk Baune, Anwendungstechniker bei der Austrotherm Dämmstoffe GmbH.

Nachhaltig planen

Neben ihren technischen Vorteilen leisten Austrotherm XPS-Dämmstoffplatten auch einen Beitrag zur Umsetzung nachhaltiger Baukonzepte. Die Produkte sind sowohl in der Datenbank des Sentinel Holding Instituts als auch im DGNB-Navigator gelistet und erleichtern damit die Nachweisführung im Rahmen von Gebäudezertifizierungen.